Klimt – Der Film

Der Kinofilm Klimt (2006) von Regisseur Raúl Ruiz portraitiert das Leben des österreichischen Malers Gustav Klimt und der damaligen Zeit.

Gustav Klimt (1862 – 1918) war ein bedeutender Maler des sog. Wiener Jugendstils.

Klimt – Die Handlung:

Der Maler Gustav Klimt liegt im Sterben. Sein Freund und Schüler Egon Schiele zeichnet den erkrankten Klimt, der von seinem bewegten Leben erzählt, welches sich um seine Bilder und Skandale um seine Person drehte.

Die Erzählung erfolgt nicht in einer sehr korrekten Biografie, sondern vielmehr in Visionen und Traumerzählungen, mit denen der „Freigeist“ Klimts dargestellt werden soll. So wird in dem Film „Klimt“ auch das Wien als Kultur- und Kunststadt reflektiert. Das, nicht selten von Skandalen umgebenene, Leben des Malers wird hier portraitiert. Seine offene Beziehung mit Emilie Flöge wird in dem Film genauso thematisiert, wie die zahlreichen Affären des Künstlers und das exzessive Leben des Malers. Die berühmtesten Bilder von Gustav Klimt finden Sie hier.

Des weiteren spielt die freundschaftliche Beziehung zu seinem Malschüler Egon Schiele, wie auch sein Verhältnis zu der Wiener Secession eine wichtige Rolle. Gustav Klimt war Mitbegründer der Wiener Secession, einer Vereinigung von Künstlern der bildenden Kunst in Wien, hatte in der Folgezeit allerdings immer wieder Auseinandersetzungen mit der Vereinigung und trat 1905 mit anderen Künstlern aus der Wiener Secession aus.

Der Film beschreibt treffend die Auseinandersetzungen und Skandale, für die der Maler mit seinem ausschweifenden Lebensstil sorgte. Raúl Ruiz bringt mit dem Film „Klimt“ imposante und manchmal an Klischees anmutende Bilder auf die Leinwand, wobei der Film insgesamt mehr das bewegte Leben des Malers oberflächlicher zeigt, als tiefer in die Kunst und Zeit des Künstlers einzudringen.

Crew
Regie: Raoul Ruiz
Autoren: Raoul Ruiz, Gilbert Adair
Schauspieler: John Malkovich, Veronica Ferres and Stephen Dillane